Meditieren trotz vollen Zeitplan?

Meditieren trotz vollen Zeitplan?

Wie sich Meditieren in Deinem vollen Zeitplan unterbringen lässt:

Du würdest gerne mit dem Meditieren anfangen…aber…

  • Du musst Frühstück und Abendessen zubereiten
  • Du bist immer spät dran
  • Du musst Deine Kinder zur Schule oder Kindergarten bringen
  • Du machst morgens gerne Sport
  • usw.

Diese Ausreden haben alle ihre Gültigkeit und wahrscheinlich fallen Dir noch viele weitere Gründe ein, welche Dich vom Meditieren abhalten.

Weißt du aber was?  Du hast trotzdem noch Zeit zum Meditieren.

Wir können alle Zeit finden, es ist nur eine Frage der Priorität!
Viele sehr beschäftigte Menschen schaffen es trotzdem zu jeden Tag 20 Minuten in absoluter Ruhe zu verbringen, also sollte es Dir auch gelingen.
Und wenn es nur ein paar Minuten sind, ist es besser als gar nichts!

Ich zeige Dir hier acht Wege, auf denen es gelingt, das Meditieren auch in den vollgepacktesten Terminkalender unterzubringen.

Sogar ein paar Minuten am Tag machen schon einen echten Unterschied aus…und Du kannst es immer noch, wenn es für Dich angenehm ist auf „10 Minuten“ oder länger erweitern.

Du kannst jetzt noch weiter über Ausreden nachdenken, aber Du wirst keine mehr finden, wenn Du es Dir nur erlaubst, Deine Prioritäten selbst zu setzten und Dein Leben zu vereinfachen, indem Du darin Platz fürs Meditieren schaffst.

-> Am Morgen, gleich nach dem Aufstehen setz Dich wieder hin…

Vielleicht stehst Du jeden Morgen schon früher auf, als Dir lieb ist. Wenn Du jedoch einfach nochmal 10 (oder fünfzehn oder zwanzig…) Minuten früher aufstehst – um Dich, sobald Du wach bist, wieder zum meditieren hinsetzt – wirst Du diesen Zustand das Friedens durch den ganzen Tag in Dir tragen.

Beginn mit kleinen Schritten und wenn Du Dich daran gewöhnt hast und Dich gut damit fühlst, kannst Du die Zeitspanne ja erhöhen.

Wichtig ist, sofort nach dem Aufstehen zu meditieren. Wenn Du vorher anfängst, das Handy zu checken, sind die zehn Minuten früher Aufstehen schnell verbraucht….

-> Nach der Arbeit…

Sobald Du zuhause bist, plane meditativ zur Ruhe zu kommen. Das erleichtert auch den Übergang von der Arbeit zum Privatleben.

Oder Du hast einen längeren Arbeitsweg, dann nimm Dir noch etwas Zeit zum Meditieren bevor Du ins Auto steigst. Somit wird auch das Pendeln zu einer angenehmeren Erfahrung.

-> In der Mittagspause…

Wenn Du das Meditieren an Dein Mittagessen koppelst, wirst Du schnell damit beginnen, schon beim Essen ans Meditieren zu denken und Dich so weiter anspornen. Such Dir eine ruhige Ecke und verbringe ein paar Minuten in Stille und Frieden, am besten, Du machst Dir dies zur festen Gewohnheit.

-> Lege es fest…

Plane es fest in Deinem Terminkalender ein. Wenn Du am Computer arbeitest, kannst Du es auch so einstellen, dass Du an diese Meditationspause erinnert wirst. Gemeinsam geht es noch leichter, wenn Du mit anderen zusammenarbeitest, könnt Ihr Euch gegenseitig dabei unterstützen.

-> Nimm Dir 1-Minute, fünfmal am Tag…

Du glaubst immer noch, keine fünf Minuten am Tag fürs Meditieren übrig zu haben?
Ich wette jedoch, dass Du eine Minute hast!
Wenn Du eine Minute sitzt und Dich auf Deinen Atem konzentrierst, tief ein- und langsam ausatmest, beruhigt sich der Geist und begibt sich in einen friedlichen Zustand.

Versuche einfach, einminütige Fenster über den Tag verteilt einzuplanen. Hier sind ein paar Ideen, wo man eine Minute finden kann:

– Sofort nach dem Aufstehen
– Vor dem Weg zur Arbeit, bevor der Tag richtig los geht
– Zwischen verschiedenen Meetings
– Nach dem Mittagessen
– Kurz vor dem Nachhause fahren (nach der Arbeit)
– Vor dem Abendessen
– Vor dem Schlafengehen

-> Bei Stress…

Sobald Du spürst, wie der Stress in Dir aufsteigt oder Du das Gefühl bekommst, irgend etwas nicht rechtzeitig zu schaffen, schließe die Augen und nimm ein paar tiefe Atemzüge. Am Besten, Du atmest dabei noch länger aus als ein.

Dieser Moment der Ruhe reicht schon aus, um Deine Gedanken zu beruhigen, zu Dir zu finden und Dich auf das zu konzentrieren, was Du zu tun hast und nicht ständig daran zu denken, dass Du es zu tun hast.

-> Konzentriere Dich auf Deine Atmung…

Wenn Du immer noch davon überzeugt bist, zu beschäftigt zu sein, um Dich still hinzusetzten und zu meditieren, versuch es mal damit:

Das nächste Mal, wenn Du Zug fährst, abwäscht, putzt, in einer Telefonschleife wartest oder im Supermarkt an der Kassa, oder duscht usw., leg Deinen Fokus auf Dein Inneres, besonders auf Deine Atmung!

Je öfter Du das versuchst, umso besser wird es Dir gelingen und Deine Achtsamkeit damit auf Dich selbst schärfen, womit Du auch innerlich mehr zur Ruhe kommst.

-> MACH ES EINFACH…

Wenn Du Dich unentschlossen fühlst, ob Du an einem bestimmten Tag meditieren solltest oder nicht, denk gar nicht darüber nach, sondern setzt Dich einfach hin, schließe Deine Augen, und mach es einfach!
Selbst wenn es nur für eine Minute ist, bringt es Dir etwas.

Wir können alle behaupten, nicht genügend Zeit im Leben zu haben, aber das Verrückte ist, dass wir tatsächlich feststellen, dass wir MEHR Zeit haben, wenn wir regelmäßig meditieren, weil wir produktiver sind. Es hilft uns auf das Wesentliche zu konzentrieren, uns nicht ablenken zu lassen und beruhigt Kopf, Geist und Herzschlag!

Meinst Du immer noch keine Zeit dafür zu haben?

Ein guter Einstieg in die Alltags-Meditation ist auch die wöchentliche Meditations-Stunde in der Gruppe – hierbei hast Du einen FIXEN Termin und es fällt Dir leichter die Meditation langsam in den Alltag zu integrieren.

Alles Liebe,

Eva

By |2019-10-23T14:41:49+01:00Oktober 23rd, 2019|Kurse, Wohlbefinden|0 Comments
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